Warum sich Konfliktlösung immer lohnt.

Konflikte sind richtig teuer. Die Mediation kann dabei ein Tool sein, welches zu einer erfolgreichen Lösung führen kann.

Mediation ist ein außergerichtliches, strukturiertes und freiwilliges Verfahren zur Konfliktlösung, bei dem eine neutrale dritte Person, der Mediator, die streitenden Parteien unterstützt, eine Einigung zu erzielen. Der Mediator erleichtert die Kommunikation und führt die Konfliktparteien, gemeinsame Lösungen zu finden, die auf ihren Bedürfnissen und Interessen basieren. Mediation zielt darauf ab, Konflikte auf kooperative und freiwillige Weise beizulegen und rechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden.


Als Ausgebildeter Mediator, biete ich Ihnen bei der Beilegung von Konflikten meine Hilfe an.

Folgende Bereiche werden dabei von mir abgedeckt:

  - Arbeitswesen

  - Personalmanagement

  - Betriebs und Personalratsarbeit

  - Familie

  - Gesundheitswesen

  - Gemeinwesen

  - Schulbereich

Während meiner Berufslaufbahn hatte ich die Gelegenheit in mehreren Positionen die Seiten des Arbeitnehmers aber auch als Führungskraft die des Arbeitgebers genaustens kennenzulernen. Dies hilft mir bei der erforderlichen Allparteilichkeit enorm. Überzeugen Sie sich davon und vereinbaren Sie heute noch ein unverbindliches und kostenloses Beratungsgespräch.


Konflikte kosten Geld - Thomas Hubert (IFB-Bildungsreferent/Organisationspsyschologe)

Konflikte sind in deutschen Unternehmen leider immer noch ein häufiges Tabuthema. Geschäftsführung, Führungskräfte aber auch Mitarbeiter selbst verschweigen lieber, als dass sie den Streit offensiv und nachhaltig angehen. Dabei ist ein Konflikt nicht nur für die Betroffenen selbst belastend, er kostet auch richtig viel Geld. Denn die Konfliktkosten lassen sich relativ exakt schätzen. Und „Geld“ ist ein Thema, dass jeden Arbeitgeber hellhörig werden lässt.


Ein paar durch Studien belegte Zahlen:

  • Nach einer Studie des Hernstein-Instituts werden durchschnittlich ca. 15 % der täglichen Arbeitszeit in Deutschland durch Konflikte gebunden.  Führungskräfte wenden 30 bis 50 % ihrer wöchentlichen Arbeitszeit direkt oder indirekt für Konflikte oder Konfliktfolgen auf.
  • Konflikte, die zu Behandlungskosten und Ausfälle am Arbeitsplatz führen, belasten die Volkswirtschaft mit Summen in Höhe von über 40 Mrd. €.
  • 2,3 Milliarden Euro pro Jahr schätzungsweise betragen allein die Kosten für Fehltage durch Mobbing.
  • In Betrieben bis zu 100 Mitarbeiter entstehen jährliche Konfliktkosten von 100.000 bis 500.000 Euro. In größeren Betrieben können es nach Berechnungen von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften auch weit mehr sein.
  • Insgesamt beträgt der volkswirtschaftliche Schaden durch Konflikte in Deutschland nach Schätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft 50 Milliarden Euro jährlich.


Die wichtigsten Kostenfaktoren im Überblick:


Arbeitszeit

Ca. 15 % der täglichen Arbeitszeit, bei Führungskräften noch mehr!


Fehlzeiten
100 Euro bis 400 Euro an Kosten entstehen je Fehltag und Mitarbeiter. Die durchschnittliche Kosten pro Mobbingfall liegen zwischen 25.000 und 50.000 Euro. Es besteht ein nachgewiesener Zusammenhang zwischen lang andauernden Konflikten und Fehltagen.


Fluktuation
50 % und mehr der Kündigungen durch die Mitarbeiter selbst beruhen auf ungelösten Konflikten.
Bei bis zu 90 % der Kündigungen durch den Arbeitgeber werden Konflikte als Grund für die Kündigung genannt.
Kosten im Zusammenhang mit einer Neueinstellung (Personalsuche, Einarbeitung, unbesetzte Stelle): Normale Fachkraft ca. 7.500 Euro, qualifizierter Facharbeiter ca. 25.000 Euro, Führungskraft ca. 200.000 Euro.


Minderleistung
27 % der befragten Mitarbeiter einer norwegischen Studie geben Konflikte an Arbeitsplatz und im Betrieb als Grund für geringere eigene Leistung an.


Projektarbeit

50.000 Euro verliert laut der KPMG jedes zweite Unternehmen jährlich nur durch gescheiterte und verschleppte Projekte. In jedem zehnten Unternehmen sogar mehr als 500.000 Euro.


Anteil an Gesamtkosten
19 % der Gesamtkosten machen die Konfliktkosten nach einer aktuellen Studie in kleinen und mittleren Betrieben aus.


Denn nicht nur Fehlzeiten betroffener Mitarbeiter sondern auch die Arbeitszeit für versuchte Problemlösungen, die Umsetzung von Problemlösungen, daraus resultierende Versetzungen oder Abfindungen, die Einarbeitung von Ersatzmitarbeitern und die rechtlichen Auseinandersetzung kosten bares Geld.
Auch Kosten für Minderleistungen, geringere Servicequalität u.a. können gerade in Dienstleistungsunternehmen enorm hoch sein.